Die Natur geht mit Salz äußerst sparsam um. Geringe Mengen sind zwar durchaus notwendig – in der Natur aber schwer zu finden. Jeder Jäger weiß: Wenn er einen Salzleckstein auslegt, werden die Tiere des Waldes davon magisch angezogen. Auch bei uns war Salz früher sehr selten und darum wertvoll. Heute ist Salz billig und überall zu haben. Doch zu viel davon ist ungesund. Nicht nur das Risiko für den Bluthochdruck, sondern auch für Diabetes Typ II steigt an. Letzteres ist neu.

Zudem kann Salz das Herz und Nieren schwächen. 5–6 Gramm täglich wären unbedenklich – aufgenommen wird oft das Doppelte. Schuld daran ist erstens die Gewohnheit, da Salz als Geschmacksverstärker dient. Aber auch in den Fertigprodukten lauern viele versteckte Salze zur Konservierung. Diese meiden Sie als gesundheitsbewusste Leser ja ohnehin. Jedoch auch in der gesunden Küche könnte man Salz ganz langsam reduzieren. Dann stellt sich nämlich der Geschmack um, und bald werden Ihnen andere Speisen zu salzig vorkommen.

für bewusste Ernährung, mentale Stärke und körperliche Fitness

Ihr
Dr. med. Michael Spitzbart